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Sturzprävention

29.09.2026
Stephanie Puck

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Ein Sturz kann im Alter schnell schwerwiegende Folgen haben, die von Prellungen bis hin zu Brüchen reichen können, die die Selbstständigkeit stark einschränken. Die gute Nachricht: Viele Stürze lassen sich vermeiden, wenn man ein paar einfache Dinge im Alltag beachtet.

Das Sturzrisiko steigt mit den Jahren da sich Gleichgewicht, Muskelkraft und Sehvermögen verändern. Auch Medikamente, Schwindel oder Stolperfallen in der Wohnung erhöhen das Risiko. Wer einmal gestürzt ist, entwickelt oft zusätzlich Angst vor weiteren Stürzen und bewegt sich dadurch weniger, was die Muskulatur weiter schwächt. Ein Teufelskreis, den man mit gezielten Maßnahmen durchbrechen kann.

Was das Sturzrisiko senkt

·         In Bewegung bleiben.

Übungen für Gleichgewicht und Beinkraft – etwa Spazierengehen, Tanzen oder gezieltes Balance-Training – stärken die Stabilität spürbar.

·         Die Wohnung sturzsicher machen.

Lose Teppiche entfernen, Kabel verlegen, gute Beleuchtung schaffen und rutschfeste Matten im Bad verwenden.

·         Passendes Schuhwerk tragen.

Feste Schuhe mit rutschfester Sohle geben mehr Halt als Hausschuhe oder Socken.

·         Medikamente überprüfen lassen.

Manche Mittel können schwindelig oder müde machen – ein Gespräch mit der Ärztin oder dem Apotheker schafft Klarheit.

·         Sehkraft und Hörvermögen regelmäßig checken lassen.

Gute Sicht ist eine wichtige Voraussetzung für sicheres Gehen.

·         Hilfsmittel nutzen, wenn nötig.

Ein Gehstock oder Rollator ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Gewinn an Sicherheit und Selbstständigkeit.

 

Was tun wenn doch ein Sturz passiert ist

Wer gestürzt ist, sollte den Vorfall nicht verschweigen, sondern mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen. Auch dann, wenn nichts gebrochen scheint. So lässt sich die Ursache klären und weitere Stürze vorbeugen. Ein Hausnotrufsystem kann zusätzliche Sicherheit geben, falls doch einmal Hilfe gebraucht wird.

Sturzprävention ist kein einmaliges Projekt, sondern bedarf ständiger Wahrnehmung und Anpassungen: aufmerksam mit dem eigenen Körper umgehen, kleine Risiken im Alltag erkennen und aktiv bleiben. So bleibt die Selbstständigkeit so lang wie möglich erhalten.

 

Quellen:

https://www.bzga.de/

https://www.pflege.de/pflegewissen/sturzpraevention/

https://www.dnqp.de/

https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/stuerze-im-alter


Bild:

https://pixabay.com/de/photos/rollator-gehhilfe-senioren-1125950/